Liebe Handballfreunde,

nach einer furiosen und keinesfalls nervenschonenden Spielrunde konnten wir am vorletzten Spieltag der abgelaufenen Saison zuhause den Aufstieg in die Baden-Würrtemberg-Oberliga feiern! Obwohl wir uns vor der Saison als Ziel einen Platz unter den ersten drei Mannschaften setzten, war dies aufgrund des ausgeglichenen Spitzenfeldes in der Badenliga nicht zu erwarten. Mit der SG Heidelsheim/Helmsheim, dem TSV Birkenau und über weite Strecken der Runde auch Aufsteiger TSG Eintracht Plankstadt hatten wir starke Konkurrenz. Immerhin: Bei den sechs Begegnungen gegen diese Mannschaften gingen wir nur ein Mal als Verlierer vom Feld. Das zeigt auch, dass wir am Ende nicht ganz unverdient auf dem ersten Platz eingelaufen sind, auch wenn wir immer wieder dass Glück hatten, dass auf Ausrutscher von uns prompt Patzer der Konkurrenz folgten.

Wir haben zwei Abgänge zu kompensieren. Mit Artur Pietrucha und Paul Nonnenmacher haben zwei langjährige Stützen des Teams den HCN verlassen. Beide legen eine handballerische Pause ein. Mit Artur haben wir einen Spieler verloren, der es mit seinen im positiven Sinne verrückten Aktionen auf dem Feld oft schaffte, die gegnerische Abwehr aufzuknacken. Paul fiel immer mit einer vorbildlichen Einstellung auf und war immer zur Stelle, wenn es darauf ankam. Beiden Spielern wünsche ich bei ihrem weiteren Werdegang viel Glück!

Nach diesem kurzen Rückblick gilt es nun aber auch den Blick in die Zukunft zu richten. Denn in der neuen Liga wird wieder bei null Punkten zum Zählen begonnen. In der BWOL stehen vier Spiele mehr auf dem Plan, zudem erwarten uns Gegner wie die SG Pforzheim/Eutingen, die mit ihrem Kader an der Schwelle zum überregionalen Drittliga-Handball stehen. Bis zu fünf Mannschaften müssen am Ende der Saison den Gang in die unteren Ligen antreten. Für uns als Aufsteiger kann es deshalb nur um den Klassenerhalt gehen. Wir werden in jedem Spiel an die Schmerzgrenze und darüber hinaus gehen müssen, um Punkte einfahren zu können.

Aufgrund der gestiegenen Anforderungen war deshalb schon unmittelbar nach dem Aufstieg klar: Der Kader muss weiter verstärkt werden. Für den Rückraum konnten mit Raphael Blum und Philipp Karasinski zwei Spieler von der SG Heidelsheim/Helmsheim auf den Buchberg gelotst werden. Beide fielen bei ihren bisherigen Vereinen auch als gute Defensivspieler auf, die dort auch im Mittelblock eingesetzt wurden. Vom Drittliga-Absteiger TVS Baden-Baden konnten wir Kreisläufer Nikolaj Unser zu uns locken. Dieser Neuzugang wird unser Kreisläuferspiel Taktisch bereichern. Zuguterletzt kommt mit Xaver Nitzke von der HSG Ettlingen/Bruchhausen ein äußerst talentierter Linkshänder. Er wird vor allem Vincent von Witzleben und Janick Nölle auf der Rechtsaußen-Position unterstützen, soll nun aber erst einmal Zeit bekommen, sich ohne Druck weiterentwickeln zu können.

Mit dem bestehenden Kader und diesen vier Neuzugängen starteten wir Ende Juni in die Vorbereitung. Ich spreche wohl im Namen der ganzen Mannschaft, wenn ich feststelle, dass dies die schwerste Vorbereitung in der Laufbahn eines jeden war. Denn ausgerechnet im Aufstiegsjahr stand uns die Stadthalle aufgrund einer tiefgreifenden Dachsanierung nicht als Trainingsort zur Verfügung. Ausweichmöglichkeiten in einer großen Halle waren rar gesät. Durch kreative Ideen haben wir es trotzdem geschafft, ein fordendes Trainingsprogramm für die Vorbereitung auf die Beine zu stellen.

Abschließend will ich mich noch bei Ihnen, den Neuenbürger Fans, für Ihre großartige Unterstützung letztes Jahr bedanken! Ohne Sie wären wir nicht aufgestiegen. Ich hoffe, dass Sie uns auch in der kommenden Saison die Treue halten und unser Team weiter unterstützen, auch wenn wir mal eine Durststrecke durchlaufen, denn wir brauchen euch! Lassen Sie uns das Abenteuer BWOL angehen!

Erkan Öz

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