Zwei intensive Heimspiele liegen hinter dem HCN-BWOL-Team. Nach einer Niederlage gegen Schutterwald und einem Unentschieden gegen den TSV Weinsberg muss man nun zur SG H2Ku Herrenberg.

Im Sommer stellten die Herrenberger mit Fabian Gerstlauer einen neuen Chef an der Seitenlinie vor. Zuvor war der neue Coach, der mit der A-Lizenz ausgestattet ist, bereits als Spieler und Jugendkoordinator für die SG tätig. Auch wenn der Herrenberger Coach über eine Truppe mit ziemlich niedrigem Durchschnittsalter verfügt: Für BWOL-Verhältnisse haben die Gastgeber einen recht starken Kader zur Verfügung. Im Tor ist vor allem Marvin Heinz ein starker Rückhalt.

Im Rückraum zieht mit Dominic Rose normalerweise ein spiel- wie wurfstarker Mittelmann die Fäden. Besonders bitter ist daher, dass sich der Führungsspieler zu Saisonbeginn bereits zum dritten Mal das Kreuzband riss. Ein zweiter wichtiger Spieler für die Herrenberger ist mit Sandro Münch ein Ex-Spieler der SG Pforzheim/Eutingen. Des weiteren ist dem Team die Unterstützung des eiskalten Siebenmeterschützen Marvin Seeger sicher. Dieser ist mit 19 Toren auch bester Schütze seiner Farben. Gefolgt wird er von Sascha Marquardt, der all seine 16 Tore aus dem Spiel heraus erzielte.

Beim HCN kann man am Sonntag wieder auf den gegen Weinsberg beruflich verhinderten Florin Panazan im Tor zählen. Außerdem hofft man, dass Raphael Blum wieder rechtzeitig fit wird. Mit Felix Kracht und Marco Langjahr präsentieren sich zwei Rückraumspieler des HCN zurzeit in sehr guter Verfassung. Mit den beiden treffsicheren Außen Jonas Kraus und Xaver Nitzke sowie den Kreisläufern war das Spiel aber deutlich variabler angelegt als noch gegen Schutterwald. Im Rückraum zeigte Neuzugang Philipp Karasinksi sowohl mit Toren als auch mit Anspielen, dass er für Entlastung sorgen kann.

An der Abwehr müssen die Neuenbürger aber noch arbeiten. Leidenschaft und Kampfgeist stimmen bereits, Feinschliff ist allerdings noch möglich. Vor allem an der Abstimmung zwischen Mittelblock und Torwart haperte es noch etwas. Gut hingegen war das Antizipationsverhalten der Neuenbürger. Vor allem Mitte der zweiten Häfte konnten die Buchberger einige Bälle aus den Angriffen der Weinsberger heraus stibitzen und die Ballgewinne in Kontertore ummünzen.

Zum Abschluss der anstrengenden englischen Woche hoffen die Neuenbürger noch einmal auf die Unterstützung der treuen Fans. Herrenberg wird wohl der stärkste Gegner im bisherigen Saisonverlauf sein, für den HCN also auch ein Gradmesser, wo man aktuell in der eigenen Entwicklung steht. Anpfiff ist am Sonntag um 17.00 Uhr in der Markweghalle in Herrenberg.

 

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