Nachdem der Betriebsunfall Badenliga-Abstieg mit dem direkten Wiederaufstieg behoben war, feierte der HCN letzte Saison sein Comeback in der Badenliga. Als Ziel gaben Trainer und Vereinsführung die möglichst frühe Sicherung des Klassenerhalts aus. Zu diesem Zweck wurde der Kader weiter verstärkt. Als zweiter Torwart wurde Findan Krettek verpflichtet, der Rückraum wurde um Felix Kracht und Julian Frauendorff ergänzt, für die Linksaußen-Position wurde Jonas Kraus geholt. Alle Neuverpflichtungen erfüllten ihre Erwartungen vollends und werden auch in der kommenden Saison Teil des HCN-Badenliga-Kaders sein.

Nach einer guten Vorbereitung sah sich das HCN-Badenliga-Team gleich mit einem schweren Auftaktprogramm konfrontiert. Mit der SG Heddesheim, der SG Pforzheim/Eutingen und der SG Heidelsheim/Helmsheim musste der HCN in den ersten vier Spielen gleich gegen die drei Spitzenteams der Liga ran. Noch getragen von der Euphorie des Aufstiegs konnten die Buchberger all diese Begegnungen für sich entscheiden. Die Erfolgswelle riss nach den ersten vier Spielen aber nicht ab. Bis kurz vor Weihnachten blieb das Team, wenn auch einige Male unter glücklichen Umständen, ohne Punktverlust. Erst im letzten Spiel vor der Weihnachtspause musste man sich gegen die TSG Wiesloch erstmals geschlagen geben. Das Ziel Klassenerhalt war also schon zur Rückrunde fast erreicht, es kam sogar noch besser: Mit nur zwei Minuspunkten stand der HCN als Aufsteiger an der Tabellenspitze.

Doch das Spiel gegen die Wieslocher TSG sollte im Rückblick einen Bruch im Saisonverlauf darstellen. Denn nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs konnte man zwar den TV Knielingen noch besiegen, danach verlor der HCN aber die Begegnung gegen die SG Heddesheim und das Derby gegen die SG Pforzheim/Eutingen. Der zur Winterpause komfortable Vorsprung war somit aufgebraucht. Nachdem sich die Wege des HCN und von Trainer Roni Mesic trennten, übernahmen Kapitän Marius Angrick und Marco Langjahr bis Saisonende das Kommando. Zwar konnten weiterhin wichtige Spiele wie gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim gewonnen werden, allerdings litt der HCN im letzten Saisondrittel zunehmend an einer Auswärtsschwäche, die für schmerzhafte Punktverluste sorgte.

Zum Showdown kam es dann am vorletzten Spieltag. Das Gastspiel bei der TSG Wiesloch konnte als das finale Spiel um die Aufstiegsrelegation angesehen werden. Doch das Glück, das die HCN-Truppe noch zu Beginn der Saison hatte, fehlte dem HCN im Verlauf der Rückrunde umso mehr. Nach der Niederlage gegen die TSG Wiesloch musste man dieser zwar die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation überlassen. Mit einem Sieg im abschließenden Spiel gegen den TV Knielingen konnte der HCN aber den dritten Platz sichern.

Mit etwas mehr Glück wäre in der abgelaufenen Saison also vielleicht eine Sensation möglich gewesen. Trotzdem: Man ist sich bewusst, dass der dritte Platz für einen Aufsteiger eine hervorragende Endplatzierung darstellt. Die in dieser Saison gezeigte Leistung gilt es nun in der Spielrunde 2018/19 zu bestätigen. Denn nun ist man nicht mehr der Liganeuling, man befindet sich eher in der Rolle eines Gejagten. Von Vorteil dürfte hierbei sein, dass das Team fast vollständig zusammen bleibt. Mit Florian Eitel (SG Pforzheim/Eutingen) und Jochen Werling (Trainer beim TV Knielingen) sind nur zwei Abgänge zu verzeichnen.

Mannschaftsbild

hintere Reihe von links nach rechts: Roni Mesic (Trainer), Rainer Sorg (Vorsitzender), Marco Langjahr, Philipp Knüpfer, Julian Frauendorff, Marius Angrick, Georg Kern, Kevin Langjahr, Janine Ensslin (Physiotherapeutin), Achim Frautz (Co-Trainer)

vordere Reihe von links nach rechts: Felix Kracht, Janick Nölle, Jochen Werling, Findan Krettek, Florian Eitel, Tim Gerwig, Jonas Kraus, Timo Bäuerlein

es fehlen: Artur Pietrucha, Paul Nonnenmacher

Vorschau

HCN zurück in der Badenliga – ein Blick auf die neuen alten Konkurrenten

"Zurück in der sportlichen Heimat." So könnte man das Motto der kommenden Saison für die erste Herrenmannschaft des HCN 2000 lauten. Nach einem Jahr Abstinenz man zurück in der Badenliga, in der man den weitaus größten Teil der zugegebenermaßen noch relativ jungen Vereinsgeschichte verbrachte. Das Verbandsliga-Intermezzo konnte glücklicherweise mit einem rundum erneuerten Team nach einem Jahr schon wieder beendet werden.

Zweifelsohne hat die Badenliga seit dem letzten Auftritt des HCN 2000 in dieser Spielklasse ihr Gesicht verändert. Erstmals seit einigen Jahren tritt man wieder gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim an, die aus der Oberliga absteigen musste. Und das äußerst unglücklich. Erst nach dem letzten Spieltag hatten die Verantwortlichen dort Gewissheit über die Klassenzugehörigkeit. Durch den Abstieg der SG Pforzheim/Eutingen aus der dritten Liga war klar, dass auch das Bruchsaler Team eine Liga nach unten rutschen musste. Die Verantwortlichen haben das Team gut verstärkt. Allen voran auf der Bank konnte die SG mit Sandro Catak, der bereits mit dem TV Bretten die Badische Meisterschaft errang, ein Schwergewicht verpflichten. Auf dem Feld setzte man vor allem auf junge Spieler. Aus Stutensee kommt der Shooter Raphael Blum, aus der SG-Talentschmiede haben mit Fabian Hurst und Sedric Dietz gleich zwei junge Spieler den Weg nach Bruchsal bestritten. Bei der Stärke des Kaders verwundert die Zielsetzung nicht: „Ganz vorne“ will man mitspielen.

Die beiden weiteren Titelanwärter heißen SG Heddesheim und TSV Birkenau. Heddesheim spielte in den vergangenen Jahren, wenn sie in der Badenliga zuhause waren, immer um den Aufstieg. Und der TSV Birkenau belegte in den letzten beiden Jahren die Ränge 2 und 3. Da ist es logisch, dass die beiden Teams eher im oberen Regal der Badenliga einsortiert werden. Die SG Heddesheim kann sich dabei auf eine gute Jugendarbeit verlassen. Die Jugendspielgemeinschaft mit der SG Leutershausen tritt seit einigen Jahren in der A-Jugend-Bundesliga an. Auch der TSV Birkenau pflegt anscheinend Verbindungen nach Leutershausen. Denn mit Matthias Conrad, letzte Saison noch Abwehrchef des Zweitliga-Team der Leutershausener, hat der TSV wohl einen richtigen Coup gelandet. Aller Voraussicht nach werden sich also diese beiden Teams mit der SG Heidelsheim/Helmsheim um die Badenliga-Krone duellieren. Als viertes Team könnte man hierbei noch die SG Pforzheim/Eutingen II hinzuzählen. Bei den Eutingern weiß man nie, wer – vielleicht auch aus der ersten Mannschaft – auf der Platte steht. Letztes Jahr brachten sie es so zum Beispiel zu einem dritten Platz im Endklassement.

Aber nicht nur die Qualität in der Spitze hat zugenommen. Auch die Teams im Tabellenmittelfeld haben sich hervorragend verstärkt. Beispielsweise konnte die SG Stutensee-Weingarten mit Johannes Heiß vom TV Sandweier (BWOL) und Marvin Morlock vom TV Bretten an Qualität dazugewinnen. Und auch der TV Knielingen hat sich wieder ordentlich verstärkt, Torhüter Pascal Fuchs (SG Muggensturm-Kuppenheim) und Kreisläufer Philipp Ast (SG Heidelsheim/Helmsheim), mit Bretten schon in der Oberliga aktiv, fanden den Weg in den Karlsruher Westen.

Der kurze Überblick zeigt: In diesem Jahr ist die Badenliga wohl so ausgeglichen wie noch nie. Auch Teams wie die TSG Wiesloch oder der TV Hardheim, die letztes Jahr um den Abstieg kämpften, sind dazu in der Lage, im Tabellenmittelfeld mitzuspielen.

Für den HCN gilt es nun im ersten Jahr, sich eine Position in der Liga zu erkämpfen. Ziel soll es erst einmal sein, den Klassenerhalt so früh wie möglich zu sichern. Das Programm zum Auftakt hat es bereits in sich. Innerhalb der ersten vier Spiele trifft man mit Heddesheim, Pforzheim/Eutingen II und Heidelsheim/Helmsheim bereits auf drei Favoriten auf den Titel. Das bedeutet aber auch, dass bereits an den ersten Spieltagen in der Stadthalle ein ordentliches Programm geboten wird. Das erste Spiel am 16.09. bestreitet man auswärts in Heddesheim, eine Woche später gibt es gleich zum Heimauftakt am 23.09. gegen die SG Pforzheim/Eutingen II gleich ein spannendes Derby gegen den einzigen Kreisrivalen. Auf jeden Fall ein handballerischer Leckerbissen und somit ein Grund, die Stadthalle zu besuchen.

Interview mit dem Trainer

Lass uns zuerst auf die letzte Saison zurückblicken. Nach dem Abstieg ging der HCN rundum erneuert in die Verbandsliga-Saison 2016/17, die Saison endete mit dem Wiederaufstieg. Welches Fazit ziehst du nach der abgelaufenen Saison?

Roni Mesic: Wir hatten vor Saisonbeginn keinen konkreten Tabellenplatz als Ziel ausgegeben, wollten aber schon oben mitspielen. Und wenn man am Schluss an der Tabellenspitze steht, muss man sagen: Besser kann man nicht sein. Vor allem, wenn man auch auf die erzielten und zugelassenen Tore schaut. Wir hatten neben dem besten Angriff auch die beste Abwehr. Auch wenn manche Spiele – vor allem in der Vorrunde – sicherlich glücklich gewonnen wurden, denke ich, dass wir hochverdient Meister geworden sind. Außerdem, finde ich, haben wir uns während der Saison spielerisch sehr gut weiterentwickelt. Ich kann somit vollkommen zufrieden mit dem Rundenverlauf sein.

Vor der Runde gab es einen großen Umbruch im Team, viele Neuzugänge mussten integriert werden. Wie hat sich der Teamgeist und die Mentalität der Mannschaft aus deiner Sicht während der Spielrunde entwickelt?

Roni Mesic: Ja, wir mussten sieben Neuzugänge ins Team einbauen. Uns kam sicher entgegen, dass sich in der Vorbereitungsphase niemand verletzt hat und wirklich alle voll mitgezogen haben. In Sachen Teamgeist und Kameradschaft ist das Team sehr schnell zusammengewachsen. Jeder hatte wirklich Lust, hier in die neue Saison zu gehen.

Wie schnell konnte das Team deine Ideen auch auf dem Feld umsetzen? Zwischendurch schien es ja etwas holprig zu laufen.

Roni Mesic: Während das Team menschlich sehr schnell zusammengewachsen ist, war es auf dem Feld schon sichtbar, dass wir so viele Neuzugänge hatten. Vor allem in der Hinrunde lief es spielerisch noch nicht rund, viele Spiele gewannen wir durch Kampfgeist. Zu Beginn der Rückrunde lief es dann besser, das volle Potential, das in dieser Mannschaft steckt, zeigte sich dann in der Endphase der Saison.

Gegen den damaligen Tabellenletzten, den TV Büchenau, verlor man in der Hinrunde als Spitzenreiter zuhause, in der Rückrunde ließ man sich von der HSG Ettlingen/Bruchhausen nach klarer Führung noch einen Punkt abnehmen. Waren das Weckrufe zur rechten Zeit?

Roni Mesic: In diesen beiden Spielen wurde jeweils das Team mit der besseren Einstellung belohnt – zurecht. Diese Spiele haben uns vielleicht auch etwas zurück auf den Boden der Tatsachen geholt. Besonders das Spiel gegen Ettlingen war für mich aber ein Schlüsselmoment der Saison. Mit dem Unentschieden verloren wir nämlich auch den ersten Platz an den TSV Rot, gegen den wir eine Woche später auswärts spielen mussten. Dort zeigte die Mannschaft Charakter und konnte mit einem Sieg die Spitzenposition zurück ergattern. Danach, befreit vom Druck, zeigte die Mannschaft ihr wahres Potential. Wir konnten fast alle Spiele bis zum Saisonende mit einem zweistelligen Torunterschied gewinnen.

Zur kommenden Runde verstärken uns vier Spieler: Linkshänder Julian Frauendorff (HSG Ettlingen/Bruchhausen), Allrounder Felix Kracht (SG Muggensturm/Kuppenheim), Linksaußen Jonas Kraus (SG Pforzheim/Eutingen) und Torwart Findan Krettek (TV Bretten). Welche Rollen werden die Neuen einnehmen? Wie werden sie den Kader verstärken?

Roni Mesic: Ich denke, wir konnten hier vier wirklich hervorragende Verpflichtungen tätigen. Mit Felix Kracht haben wir nun einen richtigen Allrounder in unseren Reihen. Neben den drei Rückraumpositionen kann er auch auf Linksaußen eingesetzt werden. Auf dieser Position wird Jonas Kraus uns nochmal richtig nach vorne bringen. Vor allem im Gegenstoßverhalten verbessern wir uns mit ihm nochmal enorm. Mit Julian Frauendorff haben wir nun endlich einen Linkshänder auf der Rückraum-Rechts-Position, der sowohl aus der Ferne als auch im Eins-gegen-eins gefährlich ist und darüber hinaus noch großes Potential besitzt. Und auch Findan Krettek im Tor verstärkt uns mit Sicherheit.

Haben denn auch alle gut mitgemacht in der Vorbereitung? Verlief sie nach deinen Vorstellungen?

Roni Mesic: Wie bereits letzte Saison ziehen wirklich alle im Training hervorragend mit. Und die erste Phase der Vorbereitung verlief wirklich top, besser hätte es nicht laufen können. In der zweiten Phase hatten wir dann leider einige Angeschlagene und Verletzte, die deshalb nicht das volle Programm absolvieren konnten. Trotzdem: Die, die fit waren, haben wieder voll mitgezogen. Ich hoffe, dass zum Saisonstart dann alle wieder gesund sind und wir gut in die Runde starten können.

Gegen Saisonende trat das Team immer souveräner auf. Nun gilt es sicher auch, den Schwung der letzten Saison mit in die kommende Runde zu nehmen. Welche Ziele habt ihr nun in der ersten Badenliga-Saison nach dem Aufstieg?

Roni Mesic: Ich halte mich mit konkreten Tabellenplätzen als Saisonziel immer zurück. Für mich ist wichtig, dass wir als Aufsteiger so früh wie möglich den Klassenerhalt sichern, insbesondere auch, dass wir gut in die Runde starten. Das würde schon viel Druck von uns nehmen. Wir wollen uns nun in der ersten Badenliga-Saison nach dem Aufstieg erstmal wieder in der Liga stabilisieren. Auch spielerisch sind wir noch nicht am Ende der Entwicklung angelangt, dort wollen wir auch nochmal einen Schritt nach vorne machen. Wenn alle fit sind, können wir in dieser Liga sicher Jeden schlagen. Doch die Liga ist sehr ausgeglichen, man kann man auch gegen Jeden leicht verlieren. Ich denke, ein Platz in der oberen Tabellenhälfte liegt im Bereich des Machbaren.

Siehst du irgendwelche klaren Aufstiegsfavoriten und Abstiegskandidaten in der diesjährigen Badenliga oder ist das Teilnehmerfeld dafür zu ausgeglichen?

Roni Mesic: Wir haben es dieses Jahr mit einer besonders starken Liga zu tun. Aus der Oberliga kommen die SG Heddesheim und die SG Heidelsheim/Helmsheim in die Badenliga. Der TSV Birkenau spielt seit Jahren oben mit und konnte sich gut verstärken. Auch die Teams aus dem Tabellenmittelfeld wie die SG Stutensee/Weingarten oder der TV Friedrichsfeld haben sich nochmal enorm verstärkt. Bei einer solch starken und ausgeglichenen Liga kann man schwer sagen, wer am Ende oben das Rennen machen wird, und wen es am Ende im Kampf um den Klassenerhalt erwischen wird.

Was gefällt dir hier beim HCN 2000 besonders und wo siehst du noch Verbesserungsbedarf?

Roni Mesic: Erstmal finde ich, dass hier beim HCN eine sehr familiäre Stimmung herrscht. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich bereits vor etwas mehr als zehn Jahren als Spieler hier aktiv war und viele Leute hier über diesen langen Zeitraum persönlich kenne. Zudem sehe ich hier im Verein viel Potential. Ich fühle mich hier wirklich wohl, bin deshalb auch voll motiviert, alles zu geben. Verbesserungsbedarf gibt es vielleicht in der Jugendarbeit.

Die Neuzugänge

Mit drei Neuzugängen war man sich bereits vor Ablauf der Spielzeit einig. Ein vierter Neuling im HCN-Trikot steht nun auch fest. Neben Findan Krettek, Jonas Kraus und Julian Frauendorff konnte der HCN auch noch Felix Kracht von der SG Muggensturm/Kuppenheim für die kommende Spielzeit verpflichten.

Findan Krettek komplettiert Torhüterduo

Nach der Rückkehr von Nick Burkhardt in die 1b-Mannschaft war eine Position im Torhüterduo für die nächste Saison noch vakant. Diese Lücke wird mit Findan Krettek ein alter Bekannter schließen. Bereits in der Saison 2014/15 hütete er – damals zusammen mit Michael Kuhl – das Neuenbürger Tor. Nachdem der noch relativ junge Torwart bei der HSG Pforzheim in der Landesliga Süd und beim TV Bretten in der Badenliga weiter Erfahrung sammelte, kehrt er nun zum Sommer zum HC Neuenbürg 2000 zurück und wird mit Florian Eitel das Duo im Tor bilden.

Neues Linksaußen-Duo mit viel Badenliga-Erfahrung

Auf der Linksaußen-Position trat Steven Heintz aus beruflichen Gründen ab, Tim Gerwig wird das HCN-Landesliga-Team im Rückraum verstärken. Als Ersatz verpflichtete man bereits vor Ablauf der Runde Jonas Kraus von der SG Pforzheim/Eutingen. Jahrelang war der Linksaußen für die SG Pforzheim/Eutingen in der 3. Liga Süd, der Baden-Württemberg-Oberliga und der Badenliga aktiv. Erfahrung bringt er somit genügend mit. Auch im Gegenstoßspiel darf sich der HCN durch ihn eine noch bessere Effizienz erhoffen.

Mit dem zweiten Neuzugang auf dieser Position wurde man sich erst vor wenigen Tagen einig. Das ist Felix Kracht, der nach einer Saison bei der SG Muggensturm/Kuppenheim, mit dem er in der Südbadenliga spielte, ins Gebiet des Badischen Handballverbandes zurückwechselt. Auch mit der Badenliga ist der 25-jährige bestens vertraut, spielte er doch zuvor für den TV Knielingen. Nun in Neuenbürg wird Kracht zusammen mit Kraus das Duo auf Linksaußen bilden. Doch damit nicht genug. Auch im Rückraum kann der Rechtshänder flexibel eingesetzt werden und so für Entlastung sorgen. Mit ihm ermöglichen sich HCN-Trainer Roni Mesic noch mehr Variationsmöglichkeiten.

Julian Frauendorff verstärkt die Neuenbürger Linkshänder-Fraktion

Mit Jochen Werling und Janick Nölle befanden sich im letztjährigen Kader nur zwei Linkshänder. Diesbezüglich wird das Personal nächste Runde aufgestockt, mit Julian Frauendorff kommt ein treffsicherer Spieler, der auch noch Potential besitzt. Mit 113 Toren war er letzte Saison zweitbester Torschütze der HSG Ettlingen/Bruchhausen und hatte so gehörigen Anteil an der starken Rückrunde der Ettlinger. Außerdem ist der Linkshänder variabel einsetzbar und kann sowohl auf der rechten Außen- als auch Halbposition spielen. Mit fast zwei Metern gehört er zudem zu den größten Spielern des Kaders, was in der kommenden Saison nochmal eine neue Komponente ins Neuenbürger Spiel bringen könnte.

Somit steht der Kader für die Saison 2017/18, in der man dann nach dem Aufstieg wieder in der Badenliga antritt. Der Badenliga-Kader 2017/18 sieht dann wie folgt aus:

Florian Eitel, Findan Krettek (beide Tor), Marius Angrick, Timo Bäuerlein, Julian Frauendorff, Georg Kern, Felix Kracht, Jonas Kraus, Janick Nölle, Paul Nonnenmacher, Kevin Langjahr, Marco Langjahr, Artur Pietrucha, Jochen Werling

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