UPDATE: Die Begegnung wurde abgesagt. Mehr Informationen gibt's im folgenden Beitrag auf unserer Homepage: Verbände ergreifen Maßnahmen in der Corona-Krise und setzen Spielbetrieb vorerst aus

Nachdem man in den letzten Wochen mehreren Mannschaften aus der Spitzengruppe der Oberliga begegnete, muss man am kommenden Sonntag zur Neckarsulmer Sportunion. Gegen den kommenden Kontrahenten geht es um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Neckarsulm steht mit 12:34 Punkten auf dem viertletzten Tabellenplatz. Aktuell würde das den Abstieg in die Württembergliga zur Folge haben. Die Foxes sind mit 24:22 Punkten aber auch nur sieben Punkte vom TVB Stuttgart, der zudem ein Spiel weniger aufzuweisen hat, auf dem fünftletzten Platz entfernt. Auch dieser Platz würde derzeit den Abstieg zur Folge haben. Alleine dies verdeutlicht die Wichtigkeit dieses Spiels für beide Mannschaften. Für Neckarsulm geht es darum, den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu halten, Neuenbürg muss punkten, um sich im Kampf um den Klassenerhalt wieder etwas freischwimmen zu können.

In der Defensive unterscheiden sich die Kennzalen der beiden Mannschaften praktisch nicht. Auf der einen Seite hat Neuenbürg bisher 683 Gegentore kassiert, Neckarsulm mit 696 noch ein paar mehr. Im Angriff waren die Neuenbürger etwas aktiver und konnten etwa 50 Tore mehr als die Neckarsulmer erzielen. Doch auch bei den Neuenbürgern grassiert derzeit im Angriff eine Ladehemmung. Im neuen Jahr konnte man nie mehr als 28 Tore erzielen. Entscheidende Pfeiler im Angriff der NSU sind der junge Niklas Brake, der auf der rechten Angriffsseite beheimatet ist, sowie Robin Mahl und Rückraumspieler Felix Trumpp.

Neuenbürg will die guten Ansätze, die man in den letzten Spielen stets zeigte, endlich wieder konstant über ein ganzes Spiel hinweg zeigen. Besonders gefallen haben dürfte HCN-Trainer Erkan Öz, dass die Foxes im Angriff gegen die zeitweise gespielte offensive 3:2:1-Deckung der Gäste gute Lösungen fanden. Spielgestalter Timo Bäuerlein steuerte das Spiel hervorragend, die Kreisläufer Georg Kern und Marius Angrick verwerteten ihre Anspiele sicher und Philipp Karasinski hatte aus dem Rückraum eine hohe Trefferquote. Von hoher Bedeutung hingegen ist eine Steigerung der Abwehrarbeit.

Die Motivation bei den Neuenbürgern ist auf jeden Fall groß, nach fünf sieglosen Spielen in Folge endlich wieder Zählbares mit auf den Buchberg zu nehmen. Umsonst will man die Fahrt in Richtung Heilbronn auf jeden Fall nicht antreten. Die Foxes werden in Neckarsulm alles geben, um das Punktekonto wieder aufzustocken.

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