2. Männermannschaft

- Landesliga Süd -

  Saison 2017/2018

Herren 2 2017 18

hintere Reihe von links nach rechts: Co-Trainer Bernd Apelt, Julian Raih, Sebastian Stotz, Marc Mayer, Johannes Müller, Yannik Wowro, Aaron Eschwey, Trainer Marco Langjahr

vordere Reihe von links nach rechts: Felix Klaus, Yannick Hahn, Nick Burkhardt, René Alles, Sven Apelt, Tim Gerwig


Der Trainer hat das Wort - ein Blick in die neue Saison mit Marco Langjahr

Marco Langjahr2016 seid ihr in buchstäblich letzter Sekunde in die Landesliga aufgestiegen, in der neuen Saison habt ihr zur Weihnachtspause plötzlich den zweiten Tabellenplatz eingenommen. Wie überraschend kam das für dich?

Marco Langjahr: Das war so natürlich nicht zu erwarten. Wir hatten eigentlich eine eher durchwachsene Vorbereitung hinter uns und sind direkt mit einer Niederlage gegen den späteren Meister TGS Pforzheim in die Runde gestartet. Das Team war allerdings von Anfang an topmotiviert und wollte zeigen, dass es auch in der Landesliga bestehen kann. Nach den ersten Siegen und wirklich sehr ansprechenden Leistungen gegen die HSG Pforzheim und in Weingarten haben wir uns in einen Rausch gespielt und die Serie sogar auf acht Siege in Folge ausgebaut.

Die sensationelle Hinrunde spricht für eine gute Entwicklung des Teams, oder?

Marco Langjahr: Absolut! Im Winter 2015 standen wir noch im Mittelfeld der Kreisliga und ein Jahr später zur Winterpause auf dem zweiten Platz der Landesliga – das spricht für sich. Wir haben ein sehr junges und lernfähiges Team, das von einigen erfahrenen Spielern angeführt wird. Jeder Spieler will besser werden und das ganze Team arbeitet super mit. Wir haben eine klare Linie im Spiel und jeder weiß was seine Aufgaben sind. Die Fortschritte sind nicht zu übersehen.

In der Rückrunde seid ihr dann etwas eingebrochen und habt euch schwerer getan als in der Hinrunde. Kannst du mit dem am Schluss eingenommenen vierten Tabellenplatz trotzdem zufrieden sein?

Marco Langjahr: Der Klassenerhalt war das große Ziel und mit dem vierten Platz sind wir daher alle sehr zufrieden. Wir wussten, dass die Liga sehr ausgeglichen ist und es bei jedem Spiel auf Kleinigkeiten ankommen wird. In der Hinrunde waren wir sehr hungrig, wir hatten das nötige Selbstvertrauen und den Vorteil, dass uns noch niemand kannte. Dass wir mit dieser jungen Mannschaft nicht die ganze Saison konstant auf einem Toplevel spielen können und es Phasen geben wird, in denen es einfach nicht läuft, in denen man anfängt, auch mal an sich zu zweifeln, war für mich abzusehen. Sehr wichtig für uns als Team war daher das letzte Spiel in Rintheim, in dem wir unsere negative Serie unterbrechen konnten und uns selbst nochmal gezeigt haben, was wir im Stande sind zu leisten.

Wie im letzten Jahr gibt es auch dieses Mal keine großen Veränderungen im Kader, oder?

Marco Langjahr: Der Großteil der Mannschaft bleibt bestehen. Mit Alexander May und Calvin Herb werden nur zwei Spieler aus dem letztjährigen Kader diese Runde nicht mehr für uns auflaufen. Ersatz am Kreis haben wir mit Felix Klaus von der TGS Pforzheim gefunden und auf Rechtsaußen bekommt Joshua Wesierski, ein ganz interessanter Spieler aus unserer eigenen Jugend die Chance, Landesligaluft zu schnuppern. Außerdem werden Tim Gerwig, Sebastian Stotz und der ebenfalls noch in der eigenen Jugend spielende Philipp Knüpfer ab sofort fest bei uns im Landesliga-Team spielen.

Die Liga ist im Sommer ganz schön durchgemischt worden. Neben den Verbandsliga-Absteigern aus Neuthard, Ispringen und Büchenau sind mit der SG Hambrücken/Weiher und der HSG Li-Ho-Li zwei gut besetzte Mannschaften aufgestiegen. Welches Ziel hast du in der kommenden Saison in diesem Teilnehmerfeld, das im Vergleich zum letzten Jahr sicherlich stärker geworden ist?

Marco Langjahr: Da hast du Recht. Die Liga ist eindeutig stärker als in der letzten Saison. Titelfavorit ist für mich der TV Neuthard, gegen den wir uns in der letzten Saison auch mit der ersten Mannschaft schwer getan haben und der nur sehr unnötig aus der Verbandsliga abgestiegen ist. Aber auch die weiteren Absteiger TV Ispringen, TV Büchenau und der letztjährige Vizemeister TSV Rintheim werden sich im Titelrennen nicht kampflos geschlagen geben. Wir sind realistisch und unser Ziel bleibt wie auch in der letzten Saison der Klassenerhalt. Die Weiterentwicklung des Teams und von jedem einzelnen Spiel steht für mich weiterhin im Vordergrund. Besonders wichtig wird es sein noch mehr Konstanz und Zuverlässigkeit besonders bei höherem Tempo in unser Spiel zu bringen.

Eine zweite Mannschaft ist natürlich auch immer dazu da, den Spielern, die frisch aus der Jugend kommen, den Übergang in den Herrenbereich zu erleichtern. Kommen da auch dieses Jahr wieder einige von nach, die ihr versucht, ins Team einzubauen?

Marco Langjahr: Mit Joshua Wesierski, Philipp Knüpfer und Tim Essig trainieren bereits seit längerer Zeit einige Jungs aus der eigenen Jugend bei uns mit, die auch gute Chancen haben, diese Runde Einsatszeiten in der Landesliga zu erhalten. Die Jungs haben natürlich noch einiges an Arbeit vor sich und müssen sich weiterhin jedes Training bei uns Coaches mit großem Einsatz und guten Leistungen empfehlen.

Als Trainer der zweiten Mannschaft hat man einen guten Überblick über die Vorgänge im Verein. Deshalb die Frage an dich: Wo siehst du den HCN gut aufgestellt und wo gibt es noch Möglichkeiten, sich zu steigern?

Marco Langjahr: Die Entwicklung im Herrenbereich ist durchaus positiv. Wir sind mit einer richtig starken Truppe wieder in der Badenliga vertreten, die zweite Mannschaft spielt weiterhin in der Landesliga und ist damit auf dem Niveau vieler erster Mannschaften der Region. Die sportlichen Leistungen stimmen und auch das Vorstandsteam um Rainer Sorg gibt alles dafür, dass wir als Verein vorankommen und jeder glücklich ist.

Steigerungsmöglichkeiten gibt es natürlich trotzdem noch überall – aber besonders im männlichen Jugendbereich muss sich in den nächsten Jahren etwas tun. Persönlich wünsche ich mir, dass wir wieder mehr Kids für den Handballsport begeistern können und genauso Betreuer, denen es Spaß macht mit den jungen Sportlern zu arbeiten und auf ihrem Weg zu begleiten.

Freuen würde ich mich auch wenn es noch mehr Neuenbürger am Wochenende in die Stadthalle ziehen würde, denn es wird wirklich so einiges geboten.

 

 

 


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